Zweites Arbeitstreffen der MOMO’s 2018

MOMO’s bereiten 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder vor

Mitglieder von MOMO – The Voice of disconnected Youth aus Berlin, Jamlitz, Hamburg und Essen haben sich vom 23. bis 25. März im Justus Delbrück Haus, der Akademie für Mitbestimmung, in Jamlitz zu ihrem 2. Arbeitstreffen im Jahr 2018 getroffen. Dabei wurde weiter an der Vorbereitung der 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder gearbeitet.

Worum ging es?

Im Mittelpunkt des Treffens standen die organisatorische und inhaltliche Umsetzung der Bundeskonferenz, sprich die Workshops WOHNEN & SCHLAFEN, SCHULE & AUSBILDUNG, SUCHT, KRIMINALITÄT, JUGENDNAMT & JUGENDHILFE sowie GESUNDHEIT & GRUNDVERSORGUNG, deren Ergebnisse künstlerisch umgesetzt und dann öffentlich präsentiert werden sollen. Auch über das offizielle Plakat zur Bundeskonferenz wurde intensiv gesprochen; es wurden dazu Ideen bezüglich der „Botschaft“ erarbeitet, die unserer Münchner Künstlerin Babette Brühl zur Umsetzung übermittelt werden.

Diskutiert wurde auch die Verleihung eines „SUPEPENNER“-Preises an Politiker, die besonders negativ aufgefallen sind.

Gestartet wurde das Arbeitstreffen mit Berichten über die Arbeit der MOMO-Büros in Hamburg und Berlin. Hanna und Fetti informierten über den bevorstehenden Fachtag, den die Hamburger MOMO’s am 6. April veranstalten werden. Dabei wird es neun Workshops geben, die sich an den Themen der 3. Bundeskonferenz orientieren, z. B. Wohnen/Housing first, Jugendhilfe, Gesundheit, Schule/Bildung, Kriminalität. 60 Mitarbeiter von Verwaltungen und Ämtern haben sich bereits angemeldet. Ziel ist es, den Austausch zwischen entkoppelten Jugendlichen und Ämtern zu befördern.

Fetti berichtete ferner darüber, dass das Büro zahlreiche Presseanfragen hat, u.a. will das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt mit ihnen bei einer Fotoausstellung zusammenarbeiten, die in vielen Bahnhöfen Deutschlands zu sehen sein soll.

Am 6. April feiert das Hamburger MOMO-Büro übrigens seinen zweiten Geburtstag!

 

Das Berliner MOMO-Büro informierte über die Treffen der Arbeitsgruppe 2 der Strategiekonferenz Wohnungslosenhilfe, die von ihnen federführend gestaltet wurden. Die Teilnehmer’innen der Strategiekonferenz sollen bis zum Oktober neue Leitlinien der Wohnungslosenhilfe entwickeln, die der Berliner Senat dann umsetzen soll. Interessant in diesem Zusammenhang: Professorin Susanne Gerull von der Alice Salomon Hochschule wird die erste Berliner Wohnungslosenstatistik erstellen. Sie ist übrigens eine große „Freundin“ von MOMO und Housing first. Zitat von ihr: „An MOMO kommt man nicht mehr vorbei.“

Außerdem sprach André Neupert, Leiter MOMO Berlin, über das Projekt zu einem MOMO-Video. Bei der Band „Die Toten Hosen“ wurde bereits die Verwendung des Songs „Steh auf, wenn Du am Boden liegst“ angefragt. Die Grundidee für das Script liegt auch schon vor. Ferner gibt es die Idee, einen Bus zu organisieren, der dann als „MOMO MOBIL“ unterwegs sein soll.

Das dritte Arbeitstreffen der MOMO’s wird vom 25. bis 27. Mai ebenfalls in Jamlitz stattfinden.

 

https://www.momo-voice.de

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