#Changemaker Projekt

Changemaker aus China besuchen KARUNA im Rahmen des ASHOKA Fellow Programms

Text & Fotos: Andreas Düllick

Eine Gruppe aus China aus dem Projekt Changemaker von ASHOKA International war heute zu Besuch bei KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International und  MOMO – The Voice of disconnected Youth.

#Justus Delbrück Ausstellung

Zum Gedenken an Justus Delbrück

Ausstellungseröffnung und Filmpremiere zum 115. Geburtstag

Beitrag: Andreas Düllick

Anett Quint, Dr. Andreas Weigelt, Jörg Richert, Flo Balser, Hans-Jürgen Delbrück, Suzan Meves, Peter Meves (v.l.n.r.) © Andreas Düllick

Am Samstag, dem 25. November, wurde im Justus Delbrück Haus, der Akademie für Mitbestimmung, Bahnhof Jamlitz, die Dauerausstellung zu Justus Delbrück (25.11.1902 – 23.10.1945) feierlich eröffnet. Dazu waren Hans-Jürgen Delbrück, Sohn von Justus Delbrück, und dessen Jugendfreunde angereist.

MOMO’s ausgezeichnet

www.mokli-help.de als „Ausgezeichneten Ort“ 2017
Michael Müller empfängt Berliner Straßenkinder, die Ideengeber der Webseite

Mit dem Projekt MOKLI-Help – Der Hilfefinder für Straßenkinder zählt die Jugendinitiative MOMO – The Voice of Disconnected Youth des KARUNA e.V. zu den 26 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017 aus Berlin.

Ausstellung

„überLAGERt – Das Überleben des Jakob Richter“
Ausstellungseröffnung

Eine Wanderausstellung der 10. Klasse des Max-Steenbeck-Gymnasiums Cottbus

Die Ausstellungsmacher ©Andreas Düllick

Am 12. November fand im Justus Delbrück Haus, der Akademie für Mitbestimmung, Bahnhof Jamlitz die Eröffnung der Wanderausstellung „überLAGERt – Das Überleben des Jakob Richter“ statt, die von der 10. Klasse des Max-Steenbeck-Gymnasiums Cottbus gemeinsam mit dem Historiker Dr. Andreas Weigelt, Leiter der Dokumentationsstelle Lager Jamlitz, erarbeitet wurde.

Carolin Emcke (Interview für SURPRISE, August 2017)

«Armut ist immer auch eine politische Frage»

Carolin Emcke

Die Publizistin und Philosophin sieht die Grundlagen des Zusammenlebens in Gefahr. Ein Interview über Gemeinsinn, die Sorgen der Bürger und die Freiheit der anderen.

 INTERVIEW: ANDREAS DÜLLICK UND AMIR ALI

Cover des Schweizer Straßenmagazins SURPRISE mit Carolin Emcke

Frau Emcke, in Ihrer Kolumne für die Süddeutsche Zeitung haben Sie kürzlich über den Gemeinsinn geschrieben. Was genau verstehen Sie darunter?

Carolin Emcke: Unter Gemeinsinn verstehe ich das Wissen darum, dass es in einer Gesellschaft darum geht, das zu entdecken und zu fördern und zu schützen, was alle angeht. Der Gemeinsinn hängt also an der Einsicht, dass es jenseits der radikalen Individualität jedes und jeder Einzelnen und jenseits der partikularen Interessen von Gruppen auch etwas gibt, das allgemein ist.

Ich kann mich als Individuum immer in unterschiedlichen «Wir» verorten, ich kann mich über die soziale Klasse, den Glauben, die sexuelle Orientierung definieren und artikulieren. Aber in einer pluralen Gesellschaft muss auch verhandelt werden, was allen gemeinsam ist. Was die öffentlichen Güter sind, die wir gemeinsam besitzen, was von öffentlichem Belang für alle ist. Es muss auch an und in einem Wir gedacht und gesprochen werden, das alle anspricht.

Googles Campus Berlin Infoveranstaltung (31.08.2017)

„Campus Berlin“ nimmt Fahrt auf

Internet-Riese Google bringt Start-up’s wie MOKLI-help in die Kreuzberger Umspannfabrik

Text, Fotos & Videoschnipsel: Andreas Düllick

Informationsveranstaltung von Google zum “Campus Berlin” im Umspannwerk Kreuzberg ©Andreas Düllick

Bekannt ist es ja schon länger, doch nun wird es langsam Wirklichkeit: Der Internetgigant Google siedelt sein „Campus Berlin“-Projekt im ehemaligen Umspannwerk in Kreuzberg an. Auf rund 2.400 Quadratmetern sollen dort ab Frühjahr 2018  Start-up’s in einem Schulungs- und Trainingszentrum arbeiten. Dazu werden Teile des Umspannwerks gerade umgebaut. Es ist der siebte Standort von Googles Entrepreneurship-Programm weltweit, nach London, Warschau, Madrid, Sao Paulo, Seoul und Tel Aviv. Da das Projekt von Google allerdings nicht nur Freunde im Kietz hat, versucht das Unternehmen die Nachbarn von Beginn an einzubeziehen.

MOKLI – die Hilfefinder-App von MOMO – THe Voice of disconnectewd Youth und KARUNA ©Andreas Düllick

Start-up’s wie MOKLI, Kiron, Rock it Biz und straight präsentieren sich

Extra dafür gab es am 31. August eine Informationsveranstaltung, auf der über die Pläne im Campus Berlin informiert wurde. Mit dabei waren innovative Projekte und Start-up’s aus Berlin (auch aus Kreuzberg!), die auch mit Starthilfe von Google entwickelt worden sind.

Carolin Emcke – Exklusivinterview im Schweizer Straßenmagazin SURPRISE

Dem Hass im Alltag muss widersprochen werden!

VON: ANDREAS DÜLLICK und AMIR ALI (INTERVIEW)

Cover des Schweizer Straßenmagazins SURPRISE mit Carolin Emcke

Es lässt sich kaum verhehlen: Die  neue Ausgabe macht uns ein wenig stolz. Wann hat man schon eine der bedeutendsten deutschsprachigen Gesellschaftskritikerinnen der Gegenwart auf dem Titel?

Carolin Emcke über fehlenden Gemeinsinn, die Freiheit der anderen und ihre Sorge um die Grundlagen unseres Zusammenlebens: “Die Tatsache, dass debattiert wird, bedeu­tet ja noch nicht, dass auch wirklich mit­ einander und füreinander debattiert wird.” Im exklusiven Interview mit Andreas Düllick und Amir Ali.

Bundestagswahl 2017 – Wahlplakate (Bestenliste?)

Plakate zur Bundestagswahl 2017 – der helle Wahnsinn

Wir haben die Wahl – alle vier Jahre wieder. Doch was die Parteien, nun ja, nicht alle, so auf ihre teuren Wahlplakate “zaubern”, das ist schon ziemlich…

Das ist jetzt keine Wahlprognose…
Die Qual der Wahl – alle vier Jahre wieder… ©Andreas Düllick
Plakatives Wahlplakat von “Die Partei” ©Andreas Düllick

Wahlforscher Richard Hilmer (Bundestagswahlen 2013)

Wahlforschung ist keine Kaffeesatzleserei

»Es lohnt es sich natürlich für alle Parteien, noch mal in die Vollen zu gehen und Wahlkampf zu machen!« (Richard Hilmer, Infratest dimap)

 INTERVIEW& FOTOS: Andreas Düllick (September 2013)

 

Richard Hilmer, Chef von Infratest dimap, im Interview ©Andreas Düllick

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2013 hat die schwarz-gelbe Koalition weiter eine hohe Zustimmung. Im ARD-»DeutschlandTrend« erreichen Union und FDP mit 47 Prozent weiterhin eine eigenständige Mehrheit. In der Sonntagsfrage vom 23. August kommt die CDU/CSU unverändert auf 42 Prozent. Die FDP erreicht fünf Prozent. Auch die SPD verliert, sie kommt auf 24 Prozent. Die »Grünen« bleiben bei 13 Prozent. Die »Linke« gewinnt dazu und kommt auf neun Prozent. Die Piratenpartei verliert und liegt bei zwei Prozent. Die Alternative für Deutschland erreicht derzeit drei Prozent. Erhoben wurden dieses Zahlen vom Meinungsforschungsinstitut »Infratest dimap«, das vor allem durch die Hochrechnungen und Prognosen an Wahlabenden bekannt ist.

Wahlforschung beinhaltet eine hohe Kunst der Einordnungs- und Interpretationsleistung und die verständliche Vermittlung an ein breites Zielpublikum. Diese Kunst beherrscht der Chef von Infratest dimap, Richard Hilmer, exzellent. Der »Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher«(BVM) verlieh ihm dafür 2013 den Preis »Forscherpersönlichkeit des Jahres« für seine herausragenden Leistungen in der Markt- und Sozialforschung. strassenfeger-Chefredakteur Andreas Düllick sprach mit Richard Hilmer.

Joachim Gauck – Exklusivinterview

„Du hast eine Verantwortung für Dein Leben, achte darauf. Aber wer sich nicht mehr selbst helfen kann, dem muss geholfen werden.“

(Joachim Gauck, Bundespräsident)

Joachim Gauck über Freiheit, Armut, Obdachlosigkeit, soziale Straßenzeitungen

INTERVIEW: Andreas Düllick / FOTOS: Robert Conrad

Ein bestens informierter Bundespräsident stellt sich den Fragen zu Obdachlosigkeit, Armut und Teilhabe ©Robert Conrad

Andreas Düllick: Sie Sind jetzt fast ein Jahr lang Bundespräsident. Wie fällt Ihre Bilanz der bisherigen Amtszeit aus?

Joachim Gauck: Ich freue mich darüber, dass es mir gelingt, in Kontakt mit vielen Bürgerinnen und Bürgern zu kommen, dass ich manche ermuntern kann, sich aktiv in diese Gesellschaft einzubringen, dass ich immer mehr ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer kennen lerne. Wenn ich erlebe, dass die Bürgergesellschaft stärker wird, dann macht mich das glücklich.