Zweites Arbeitstreffen der MOMO’s 2018

MOMO’s bereiten 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder vor

Mitglieder von MOMO – The Voice of disconnected Youth aus Berlin, Jamlitz, Hamburg und Essen haben sich vom 23. bis 25. März im Justus Delbrück Haus, der Akademie für Mitbestimmung, in Jamlitz zu ihrem 2. Arbeitstreffen im Jahr 2018 getroffen. Dabei wurde weiter an der Vorbereitung der 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder gearbeitet.

Koordinierungsstelle Standortentwicklung Kältehilfe

Besuch aus Frankreich bei der Berliner Kältehilfe

Prof. Dr. Julien Damon und Virginie Gimbert, Projektleiterin des „Département Société et politiques sociales France Strategie – Laboratoire d’idées public“, haben am 21. März die „Koordinierungsstelle Standortentwicklung Kältehilfe“(GEBEWO – Soziale Dienste Berlin) besucht. Sie wurden dabei begleitet von Maud Venturini von der französischen Botschaft (Abteilung der Sozialfragen). Die Gäste aus Paris beschäftigen sich in einer beim französischen Premierminister angesiedelten Denkfabrik mit der Problematik „Obdachlosencamps, Obdachlose und Migranten in Europa“. Robert Veltmann, Geschäftsführer der GEBEWO sowie Jens Aldag und Andreas Düllick von der Koordinierungsstelle standen den Gästen rund zwei Stunden Rede und Antwort.

Arbeitstreffen MOMO – The Voice of disconnected Youth

Bundeskonferenz der Straßenkinder wurde vorbereitet

Bericht & Fotos: Andreas Düllick

Mehr als 20 Mitglieder der Jugendinitiative MOMO – The Voice of disconnected Youth trafen sich am Wochenende vom 1. bis zum 3. Dezember im Justus Delbrück Haus, Akademie für Mitbestimmung, Bahnhof Jamlitz.

Mit dabei waren: Laura, Flo, Chris, Dave, Halkut, Christian (alle Jamlitz), Nicki, Nele, Psy, Linus, Habib, Chiara, Max (alle Berlin) Hanna, Trietze, Ronja, Fetti, Lenny, Kolja (alle Hamburg) Greeny, Jazzman, (alle Essen), Sabrina mit Ela, Mina und Gabrielle (alle Köln), die Leiter der MOMO-Büros aus Hamburg und Berlin, Verena und André, der Geschäftsführer von KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International e.V., Jörg Richert sowie der KARUNA-Sozialgenossenschaftler Andreas Düllick.

#Changemaker Projekt

Changemaker aus China besuchen KARUNA im Rahmen des ASHOKA Fellow Programms

Text & Fotos: Andreas Düllick

Eine Gruppe aus China aus dem Projekt Changemaker von ASHOKA International war heute zu Besuch bei KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International und  MOMO – The Voice of disconnected Youth.

#KleineTaten

„Kleine Taten können Großes bewirken“

MOMO, MOKLI-help & die Google Impact Challenge 2018

Die MOMO’s Sophia, Nele, Habib, Linus und Psy waren heute gemeinsam mit dem Projektleiter von MOKLI-help, Karsten Mühle,  auf der Eröffnungsveranstaltung der Google Impact Challenge 2018 im Google-Center Unter den Linden.

Ralf Bremer, Sprecher von Google Deutschland, gab dabei den offiziellen Startschuss für den Ideenwettbewerb, bei dem gemeinnützige Vereine tolle Projektideen einreichen und bis zu 500.000 Euro und ein hochprofessionelles Mentoring und Training von Google gewinnen können. Das Motto des Wettbewerbs: Kleine Taten können Großes bewirken.“ Gesucht werden Ideen, die unsere Gesellschaft mit Hilfe von Technologie etwas besser machen können.

Gäste aus Afrika bei KARUNA & MOMO

Lieber Besuch aus Guinea bei KARUNA & MOMO

Herzlicher Empfang für Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises

Arbeitstreffen bei KARUNA in der Hausotterstraße in lockerer und liebevoller Atmosphäre ©Andreas Düllick 2017

Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises 2017, waren am 30. Oktober 2017 auf Einladung des Auswärtigen Amts zu einem Gedankenaustausch beim KARUNA e.V., der KARUNA Sozialgenossenschaft und bei MOMO – The Voice of disconnected Youth. Organisiert wurde der Besuch in Berlin vom Goethe-Institut.  Sophie Eliot vom Besucherprogramm des Goethe-Instituts  übernahm dankenswerter Weise die Übersetzungen aus dem und ins Französische.

Vernissage „Der liebende Blick“ (04.09.2017)

Bundesfamilienministerin Katarina Barley eröffnet Ausstellung „Der liebende Blick

Die Straßenkinderporträts der Münchner Malerin Babette Brühl

Text & Fotos & Videoschnipsel: Andreas Düllick

Vernissage von Straßenkinder-Bildern von Babette Brühl im Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugen und Kindern mit Ministerin Katarina Barley und Mitgliedern von MOMO – The Voice of disconnected Youth ©Andreas Düllick

„Mich faszinieren diese eigenwilligen Persönlichkeiten, ihre Verschiedenheit, ihr ausgeprägter Charakter. Deswegen fing ich an, sie zu zeichnen und zu malen und suchte ihren Blickkontakt, um einzutauchen in das, was wir Seele nennen und was uns vielleicht mit allem verbindet und uns zugleich einzigartig macht.“ Babette Brühl

Alzheimer – Demenz -Parkinson

Versunken in einer eigenen Welt 

Alzheimer – die Geißel des Alters

TEXT: Andreas Düllick

Alzheimer-Fibrille in der HE-Färbung (Quelle: Patho/Wikipedia CC BY-SA 3.0)

Meine Mama ist seit ein paar Jahren oft tief versunken in ihrer eigenen Welt. Dann erreiche ich sie nicht mehr. Sie leidet an der schrecklichen Krankheit Alzheimer. Aber ab und zu bricht ein Sonnenstrahl in diese dunkle Welt, und es gibt kurze, unbeschreibliche Momente des Glücks. Sie schaut mich an, erkennt mich, spricht ein paar Worte zu mir. Manchmal fängt sie an zu lachen oder kommentiert es, wenn jemand einen Witz macht. Dann kommen mein Vater und ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich mache jetzt viele Fotos und Videos von meiner Mama. Ich habe Angst, sie zu verlieren. Oft bin ich voller Hass auf diese Krankheit, bin voller Ohnmacht, weil ich nicht helfen kann.

Superpenner

„SUPERPENNER“ – Seine Muskeln sind fester als sein Wohnsitz

Der Superhelden-Comic von Stefan Lenz war ein Scoop!

TEXT: Andreas Düllick MATERIALIEN: Stefan Lenz & Scholz&Friends

Cover des „Superpenner“ ©Stefan Lenz

Stell Dir vor, das Schicksal Berlins liegt in den Händen eines Obdachlosen – eines Obdachlosen mit Superkräften, dem „Superpenner“. Diese Heldengeschichte erzählte Anfang Januar 2014 ein ganz besonderes, professionell gemachtes Comic-Heft. Das Comic im Stil der legendären amerikanischen Superhelden-Hefte aus den 1960er Jahren war damals ausschließlich zusammen mit dem strassenfeger zu bekommen und sollte die Verkäufe von Berlins größter sozialer Straßenzeitung in ankurbeln und Spenden generieren. Gezeichnet hat den irren Comic der Berliner Werbegrafiker Stefan Lenz. Coloriert wurde der „Superpenner von Marc Rueda und Janina Görrissen vom ARTIL STUDIO.

Das ist die zauberhafte Story des Comics: Durch einen Zufall wird ein gewöhnlicher „Penner“ mit übernatürlichen Superkräften ausgestattet. Sein Zaubertrank: Bier. Sein Gegner: Die „Berliner Bestie“, der ultimative Bösewicht, der das Erbmaterial der fiesesten Berliner Kreaturen wie etwa Busfahrer, Öko-Muttis aus Prenzlauer Berg und besoffener Touris in sich trägt. Schließlich kommt es zum Duell mit der „Berliner Bestie“, das die ganze Stadt in Atem hält. Im dramatischen Finale geht „SUPERPENNER’s“ Biervorrat zur Neige. Ist damit Feierabend für ihn? Weit gefehlt, denn zum Glück gibt es ja noch „Spätkauf-Man“ und „GOSSEGIRL“… In den Nebenrollen: Alles, was die Stadt ausmacht, von „Herthinho“ bis zur digitalen Bohème à la Sascha Lobo.