Zweites Arbeitstreffen der MOMO’s 2018

MOMO’s bereiten 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder vor

Mitglieder von MOMO – The Voice of disconnected Youth aus Berlin, Jamlitz, Hamburg und Essen haben sich vom 23. bis 25. März im Justus Delbrück Haus, der Akademie für Mitbestimmung, in Jamlitz zu ihrem 2. Arbeitstreffen im Jahr 2018 getroffen. Dabei wurde weiter an der Vorbereitung der 4. Bundeskonferenz der Straßenkinder gearbeitet.

Arbeitstreffen MOMO – The Voice of disconnected Youth

Bundeskonferenz der Straßenkinder wurde vorbereitet

Bericht & Fotos: Andreas Düllick

Mehr als 20 Mitglieder der Jugendinitiative MOMO – The Voice of disconnected Youth trafen sich am Wochenende vom 1. bis zum 3. Dezember im Justus Delbrück Haus, Akademie für Mitbestimmung, Bahnhof Jamlitz.

Mit dabei waren: Laura, Flo, Chris, Dave, Halkut, Christian (alle Jamlitz), Nicki, Nele, Psy, Linus, Habib, Chiara, Max (alle Berlin) Hanna, Trietze, Ronja, Fetti, Lenny, Kolja (alle Hamburg) Greeny, Jazzman, (alle Essen), Sabrina mit Ela, Mina und Gabrielle (alle Köln), die Leiter der MOMO-Büros aus Hamburg und Berlin, Verena und André, der Geschäftsführer von KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International e.V., Jörg Richert sowie der KARUNA-Sozialgenossenschaftler Andreas Düllick.

#Changemaker Projekt

Changemaker aus China besuchen KARUNA im Rahmen des ASHOKA Fellow Programms

Text & Fotos: Andreas Düllick

Eine Gruppe aus China aus dem Projekt Changemaker von ASHOKA International war heute zu Besuch bei KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International und  MOMO – The Voice of disconnected Youth.

Gäste aus Afrika bei KARUNA & MOMO

Lieber Besuch aus Guinea bei KARUNA & MOMO

Herzlicher Empfang für Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises

Arbeitstreffen bei KARUNA in der Hausotterstraße in lockerer und liebevoller Atmosphäre ©Andreas Düllick 2017

Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises 2017, waren am 30. Oktober 2017 auf Einladung des Auswärtigen Amts zu einem Gedankenaustausch beim KARUNA e.V., der KARUNA Sozialgenossenschaft und bei MOMO – The Voice of disconnected Youth. Organisiert wurde der Besuch in Berlin vom Goethe-Institut.  Sophie Eliot vom Besucherprogramm des Goethe-Instituts  übernahm dankenswerter Weise die Übersetzungen aus dem und ins Französische.

Vernissage „Der liebende Blick“ (04.09.2017)

Bundesfamilienministerin Katarina Barley eröffnet Ausstellung „Der liebende Blick

Die Straßenkinderporträts der Münchner Malerin Babette Brühl

Text & Fotos & Videoschnipsel: Andreas Düllick

Vernissage von Straßenkinder-Bildern von Babette Brühl im Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugen und Kindern mit Ministerin Katarina Barley und Mitgliedern von MOMO – The Voice of disconnected Youth ©Andreas Düllick

„Mich faszinieren diese eigenwilligen Persönlichkeiten, ihre Verschiedenheit, ihr ausgeprägter Charakter. Deswegen fing ich an, sie zu zeichnen und zu malen und suchte ihren Blickkontakt, um einzutauchen in das, was wir Seele nennen und was uns vielleicht mit allem verbindet und uns zugleich einzigartig macht.“ Babette Brühl

Bundeskonferenz der Straßenkinder

Bundeskonferenz der Straßenkinder

(Pressemitteilung vom 12.06.2017/MOMO MEDIA)

Trietze aus Hamburg hält eine der Eröffnungsreden zur Konferenz

Das Jugendhilfesystem in Deutschland erreicht Jugendliche am Rande der Obdachlosigkeit oft nicht. Alleingelassen, auf der Flucht von zu Hause, tauchen Mädchen und Jungen in der Anonymität der Großstädte unter und gehen oft zwanghafte Beziehung ein, für ein Bett oder etwas zu Essen. Untereinander raten sie sich, das Jugendamt nicht um Hilfe zu bitten. Zu viele haben schlechte Erfahrungen gemacht und sehen sich nicht vertreten.

Ständige Vertretung der Straßenkinder

»Ein warmes Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf sind nicht selbstverständlich!«

TEXT: Andreas Düllick & Leonie Karnowsky  / FOTOS: Andreas Düllick (strassenfeger 17/2015)

Laura, Nadja, Habib, Flo und Sabrina sind Mitglieder der Ständigen Vertretung der Straßenkinder (v.l.nr.) ©Andreas Düllick

Am 25. und 26. September wird es in Berlin den 2. Bundeskongress der Straßenkinder geben. Die Ständige Vertretung der Straßenkinder (StäV) bereitet das Treffen derzeit ganz intensiv vor. Beim Karuna e.V. in Berlin gab es am 31. Juli ein Treffen der StäV. Thema u.a.: »Verhinderung von Jugendwohnungslosigkeit und der sozialen Exklusion von Straßenkindern.« Live dabei war ein Fernsehteam des Kinderkanals »KIKA«. Eine Woche später, am 8. August, diskutierte die StäV im »Justus Delbrück Haus, Akademie für Mitbestimmung” beim 115. Bürgerdialog der Bundesregierung (»Gut leben in Deutschland – Was uns wichtig ist«) darüber, was Lebensqualität in Deutschland für sie bedeutet. Sie diskutierten insbesondere über Mindestlohn, bezahlbaren Wohnraum, das Bildungssystem und über soziale Aspekte wie Geborgenheit, Vertrauen, Nächstenliebe und Zusammenhalt. In einer zweiten Gesprächsrunde fokussierten sie Aspekte zu Gesetzen und Recht sowie Finanzen. Mit dabei waren u. a. Chantal, Isi, Johnny, Habib, Dave, Sophia, Pia, Florian, Sabrina sowie Gabriele Schützler und Jörg Richert, die Geschäftsführer des Karuna e.V. Sie alle haben uns im Vorfeld des Kongresses Rede und Antwort gestanden.

Manuela – Interview (3. Straßenkinderkonferenz)

Manuela, Sozialarbeiterin im Projekt „Notschlafstelle 58“ in Essen

Andreas Düllick: Du bist auch in diesem Jahr wieder mit einer Gruppe von Jugendlichen der „Notschlafstelle 58“ in Essen hier zur Bundeskonferenz gekommen, Du warst ja auch schon vor zwei Jahren da. Warum kommt Ihr regelmäßig zu den Bundeskonferenzen der Straßenkinder?

Manuela, Sozialarbeiterin aus Essen auf der 3. Bundeskonferenz der Straßenkinder in Jamlitz ©Andreas Düllick

Kassem und die Straßenkinderkonferenz

„Wir wissen selbst am besten, was wir brauchen“

Rund 37.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leben auf der Straße. Allein in Essen sind es ca. 160 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben. Diese Jugendlichen sind völlig entwurzelt und entkoppelt von ihren Familien und der „normalen“ Gesellschaft. Umso beeindruckender ist es, wie politisch aktiv einige von ihnen sind und versuchen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Sie haben Utopien und Projektideen entwickelt, an deren Umsetzung sie mit der Politik arbeiten wollen.