Blindenfußball Europameisterschaft 2017

Es rasselt in Berlin!

Die IBSA Blindenfußball Europameisterschaft 2017

Quelle: www.euro2017.berlin

Eine neue Sportart erobert im Sommer 2017 Berlin. In der größten Metropole Deutschlands findet erstmalig die Europameisterschaft im Blindenfußball statt. Es wird rasant und spannend zur Sache gehen, wenn wieder einmal die besten Fußballer Europas versuchen werden, das Runde ins Eckige zu befördern – mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass kein Spieler den Ball sehen kann!

Am 18. August um 19:30 Uhr wird die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft mit ihrem Spiel gegen Italien das Turnier eröffnen. Weitere Gegner in Gruppe A sind Rumänien, England und Frankreich. In Gruppe B spielen die Türkei, Belgien, Georgien, Spanien und Russland

Das Finale findet am 26. August um 19:30 Uhr statt.

Homeless World Cup 2015 Amsterdam

Sombreros flogen in den Himmel

Mexiko Doppel-Weltmeister beim Homeless World Cup 2015 in Amsterdam

BERICHT & FOTOS: Andreas Düllick

Die Hand am Pott – endlich! ©Andreas Düllick

Freud und Leid liegen beim Homeless World Cup, der Weltmeisterschaft der wohnungslosen Fußballer immer nahe beieinander. Mexiko stand in den letzten vier Jahren immer im Endspiel. Jedes Mal ging das Nationalteam der mit rund 20.000 Spielern weltweit größten Obdachlosen-Liga als Verlierer vom Platz.

Auch die mexikansichen Frauen gewinnen dieses Mal die WM! ©Andreas Düllick

In diesem Jahr in Amsterdam hat es nun endlich geklappt, und das gleich doppelt: Erst legte das mexikanische Frauen-Team auf dem Spielfeld in der Parkanlage zwischen Van-Gogh- und Reichsmuseum vor. Gegen Chile gab es ein klares 3:1. Schon der erste WM-Titel wurde auf den Zuschauertribünen frenetisch gefeiert. Kurze Zeit danach durften die mexikanischen Fans das zweite Mal jubeln, als die Männer die Ukraine mit 5:2 vom Platz fegten.

74. ISTAF in Berlin (2015)

Eine Weltbestzeit und zwei deutsche Siege

Beim 74. ISTAF der Leichtathleten glänzten neben den Werfern vor allem die Läufer auf den Mittelstrecken mit Topleistungen

(2015)

BERICHT: Andreas Düllick und Christoph Mews / FOTOS: Andreas Düllick

Vorstellung der Athlet*innen für das ISTAF ©Andreas Düllick

Zwei Siege durch deutsche Leichtathletik-Asse, eine Weltbestzeit über die wenig gelaufenen 2.000 Meter Hindernis und zwei schnelle Runden über die doppelte Stadionrunde haben das Berliner ISTAF erneut zu einem Highlight unter den internationalen Leichtathletik-Sportfesten gemacht. Bei der 74. Auflage des größten und ältesten Eintages-Meetings der Welt gewannen am 6. September bei mäßigem Leichtathletik-Wetter – aber Super-Stimmung – im Berliner Olympiastadion Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz und Hammerwerferin Kathrin Klaas ihre Wettbewerbe gegen starke internationale Konkurrenz. Hindernis-Läuferin Virginia Nganga aus Kenia glänzte mit neuer Weltbestzeit über die fünf Stadionrunden und die Britin Lynsey Sharp und Nijel Amos aus Botswana liefen mit 1:57,71 beziehungsweise 1:43,28 Topzeiten über die 800 Meter.

Robert Harting – Interview (2012)

„Ich bin der Harting!“

Der Berliner Diskuswerfer Robert Harting ist eine der großen Gold-Hoffnungen bei den Olympischen Spielen in London

TEXT& FOTOS: Andreas Düllick

Robert Harting beim INDOOR-ISTAF ©Andreas Düllick

Robert Harting ist ein Typ mit vielen Ecken und Kanten: Viele Leichtathletik-Fans erinnern sich noch gern an seinen Sieg im Diskuswerfen 2009 bei den Weltmeisterschaften im Berliner Olympiastadion. Der Superathlet zerriss sich nach seinem Sieg das Nationaltrikot und lief mit dem Maskottchen auf dem Rücken eine Ehrenrunde. All der Frust, der sich durch kontroverse Auseinandersetzungen mit Funktionären u.a. zur Vermarktung und zum Thema ‚Doping‘ angehäuft hatten, entlud sich damals explosionsartig. So ist „der Harting“ eben: Wild und unberechenbar! Gott sei Dank gibt es solche echten Typen noch! 2011 wiederholte er bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu seinen Sieg. Harting kommt aus Cottbus und ist 28 Jahre alt. Der 2,01 m große und 125 Kilogramm schwere Modellathlet trainiert bei Werner Goldmann beim SC Charlottenburg. An der Universität der Künste Berlin (UdK) studiert er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Am 19. Mai segelte sein Diskus bei den Werfertagen in Halle (Saale) zum ersten Mal über die magische 70-Meter-Marke. Mit seiner persönlichen Bestleistung von 70,66 m ist er nun einer der Topfavoriten auf olympisches Gold. Andreas Düllick besuchte Robert Harting im Trainingslager der deutschen Leichtathleten im Bundesleistungszentrum in Kienbaum.

Mellowpark (BMX & Skateboard)

Mellowpark rockt! ©2010 Andreas Düllick

„Wir nennen es selbstbestimmte Freizeitgestaltung“

Der Mellowpark– Jugendsozialprojekt, Sport- und Freizeitgelände

TEXT & FOTOS: Andreas Düllick

Ein herrlicher Sonnentag Ende Oktober: Die BMX- und Skateboardrampen auf dem neuen Gelände des Mellowparks in Berlin-Köpenick direkt an der Spree sind brechend voll. Überall werden von den Sakteboardern „Ollies“, „Flips“, „Shove-its“, „Slides“ und „Grinds“ ausprobiert. Die BMXler jagen die Dirtjumps und Trails runter oder zeigen auf den Rampen und Halfpipes das komplette Repertoire an Tricks wie „X-ups“, „Barspins“, „One-Eighty“, „Three-Sixty“, „Frontflips“ und „Backflips“. Absolut cool, aber total entspannt! Kleine Bubis und große Jungs, Mädels sind heute weniger zu sehen, dafür aber auch ein paar stolze Mütter, die die Sonne genießen und ihren mutigen Sprösslingen bei deren abenteuerlichen Aktionen aufmerksam zusehen.

©2010 Andreas Düllick

Auch ich genieße das aufregende Feeling dieses einzigartigen Freizeitgeländes, während ich auf meinen Interviewpartner warte. Ich bin etwas zu früh, doch Jens Werner lässt nicht lange auf sich warten. Der 34jährige ist so was wie der Chef des Mellowparks und von Anfang an dabei. Das Projekt ist sozusagen sein Baby. Der ausgebildete Fachgehilfe für steuer- und wirtschaftsberatende Berufe ist im Verein vor allem für alles Finanzielle zuständig.

Eigentlich sollte man erwarten, dass er selbst ein begnadeter Skater bzw. BMXler ist. Ausprobiert hat Werner sich diesbezüglich schon, aber er merkte früh, dass ihm das nötige Talent dafür fehlt. Deshalb spielt er in seiner Freizeit lieber Fußball und ist in der Stadt unterwegs. Als er von meiner Interviewanfrage erfuhr, war er sofort bereit, mir über das Projekt Rede und Antwort zu stehen.

Hans-Joachim Seppelt – ARD-Dopingexperte (2013)

»You are the devils«

Der ARD-Dopingexperte Hans-Joachim Seppelt über seinen schwierigen Kampf (2013)

INTERVIEW & FOTOS: Andreas Düllick

Der ARD-Dopingexperte Hans-Joachim Seppelt im Interview mit Andreas Düllick

Am 10. August beginnen in Moskau die Weltmeisterschaften der Leichtathleten. Einer der großen Stars der Szene ist Usain Bolt (Jamaika), sechsfacher Olympiasieger über 100m, 200m und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und Weltrekordhalter im 100-, 200-Meter-Lauf und der Staffel. Eigentlich wollten wir an dieser Stelle ein Interview mit Usain Bolt veröffentlichen. Doch die Zeit hat uns wieder einmal überholt. Denn nach den positiven Dopingtests der Topsprinter Tyson Gay und Asafa Powell steht die Leichtathletik vor den Weltmeisterschaften im August in Moskau unter Generalverdacht. Mittlerweile wurden acht von zehn der weltbesten Sprinter des Dopings überführt.

GeBALLt gegen Armut – Fußball-Benefiz 2014

Raus aus dem Abseits

Bei »geBALLt gegen ARMUT“ kicken Ex- Profis und Nachwuchsfußballer gegen Armut (2014)

Interview & Fotos: Andreas Düllick

Die Bundeligatrainer Meyer und Falko Götz unterstützen das Benefitzturnier „GeBALLt gegen Armut“ in der HOWOGE-Arena ©Andreas Düllick

Unter dem bezeichnenden Motto »GeBALLt gegen Armut« haben nur wenige Tage vor dem Start der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien große Legenden des Fußballs für Würde, Teilhabe und Chancengleichheit in der HOWOGE-Arena »Hans Zoschke« in Berlin-Lichtenberg gekickt. Der frühere rumänischen Nationalspieler, Marcel Răducanu, der sechs Jahre für Borussia Dortmund spielte, trainierte dabei mit benachteiligten Berliner Kindern. Răducanu betreibt in Dortmund eine Fußballschule. Ihm zur Seite stand der griechische Nationalspieler Ioannis Amanatidis, früher beim VfB Stuttgart und bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag.

Reichlich Fußball-Prominenz ©Andreas Düllick

Zu den vielen früheren Bundesligaprofis, die nach Berlin gekommen waren, gehörten u. a. die deutschen Nationalspieler Carsten Ramelow (Hertha BSC und Bayer Leverkusen), Jens Nowotny (Bayer Leverkusen), Maurizio Gaudino (Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart), Martin Pieckenhagen ( Hansa Rostock, HSV), der kroatische Nationalspieler Ivan Klasnić (Werder Bremen), der griechische Nationalspieler Kostas Konstadinidis (Hertha BSC, 1. FC Köln, Hannover 96), der Globetrotter Lutz Pfannstiel (spielte in Teams auf allen Kontinenten) und die Lokalhelden Andreas »Zecke« Neuendorf (Hertha BSC), Axel Kruse (Hertha BSC) Christian Beeck (Union Berlin, Energie Cottbus). Leider musste der Dribblekünstler Pierre Littbarksi kurzfristig absagen.

SV Pfeffersport – PankowFestival 2015

Das 9. PankowFestival

Sportliche Geburtstagsparty des SV Pfefferwerk e.V.!

INTERVIEW & FOTOS: Andreas Düllick

(strassenfeger 15/Juli-August 2015)

©Andreas Düllick

Der SV Pfefferwerk e.V. wird im September dieses Jahres 25 Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es verschiedene Aktionen und Events. Gerade wird an der Vereinschronik gebastelt, die im September herauskommen soll. Ein großes Highlight war das 9. PankowFestival am 18. Juni in und vor der Max-Schmeling-Halle. Andreas Düllick sprach mit Sebastian Zinke, Sektionsleiter Integrale und Fitness, über das PankowFestival.

Race 61 – Roadrunners Paradise

Benzin im Blut – Harte Jungs und kesse Bienen beim »RACE 61«

BERICHT & FOTOS: Andreas Düllick

Alex und Fred Mullen vom Roadrunners Paradise Club waren auch am Start. Alex gewann auf seiner Harley, Fred wurde Dritter. ©Andreas Düllick

Es war wie immer auf dem Airstrip-Gelände des Luftfahrtmuseums Finowfurt: Vom 26. bis 28. Juni tummelten sich dort wieder die tollkühnen Jungs mit ihren geilen Kisten und dazu so richtig kesse Bienen beim »RACE 61 des »Roadrunners Paradise Club«. »Und das ist gut so«, sagt Veranstalter Fred Mullen, der diese Veranstaltung nun schon zum 18. Mal stemmte. »Bei uns geht’s um Bikes, Cars und Rock ’n’ Roll. Guter Style heißt coole Optik und viel dahinter!« Die Jungs, die hierher kommen, sind eindeutig infiziert vom US-Car-Virus. Liebevoll restaurierte American Cars, Hot Roads, aber auch fette Bikes wie die Indian oder Harley Davidson konnte man bestaunen. Egal ob gepimptes Musclecar oder getuntes Superbike, die Fahrer haben krass Benzin im Blut. Wer einmal auf dem »RACE 61« war, den lässt die Begeisterung für diesen ganz besonderen Motorsport nicht mehr los.

Internationale Meisterschaften der Leichtathletik der Behinderten 2015

Weltklasse-Leistungen schon am ersten Tag

36. Internationale Meisterschaften in der Leichtathletik der Behinderten (2015)

Bericht: www.idm- leichtathletik.de   Fotos: Andreas Düllick

Sprinterin Vanessa Low ist einer der Stars der Szene ©Andreas Düllick

Was für ein Start in die 36. Internationalen Meisterschaften in der Leichtathletik der Behinderten. Bei strahlendem Sonnenschein erzielten die Athletinnen und Athleten schon am ersten von drei Wettkampftagen im Berliner Friedrich- Ludwig-Jahn-Sportpark Top-Leistungen.

Vor insgesamt etwa 500 Zuschauern, darunter Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behinderten-Sportverbandes und Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für Behinderte, wurden am Freitag die ersten Titel vergeben.