European Maccabi Games 2015

European Maccabi Games in Berlin

Sportler setzen Zeichen für selbstbewusstes jüdisches Leben in Deutschland

BERICHT: Andreas Düllick

European Maccabi Games 2015 Berlin ©Rafael Herlich

So etwas hat es in der deutschen Hauptstadt noch nicht gegeben: Mehr als 2.100 jüdische Sportler aus 38 Ländern waren vom 28. Juli bis zum 5. August in Berlin zu Gast und maßen sich in 19 Sportarten im sportlichen Wettstreit. Zu den Disziplinen gehören Fußball, Schwimmen, Wasserball, Fechten, Badminton, aber auch Schach und Bridge. Anlass waren die 14. European Maccabi Games (EMG). Die EMG werden alle vier Jahre in einer anderen europäischen Stadt ausgetragen.

Die größte Delegation in seiner 50-jährigen Geschichte (!), stellte »Makkabi Deutschland« mit 365 Teilnehmer*innenn. Sie begrüßten Sportler aus 36 europäischen Ländern, darunter Spanien, die Ukraine, Finnland und Italien. Außerdem kamen fünf Gastdelegationen aus Israel, Amerika, Australien, Südafrika. Sie alle setzen ein Zeichen für ein natürliches und selbstbewusstes jüdisches Leben in Deutschland.

Indoor ISTAF 2016

Ein erfolgreiches Comeback und drei Jahresweltbestleistungen

BERICHT: Christoph Mews / INTERVIEW & FOTOS: Andreas Düllick
(strassenfeger 4/2016)

Robert Harting in seinem zweiten “Wohnzimmer” ©Andreas Düllick

Es war ein echtes Spektakel, die dritte Ausgabe des ISTAF INDOOR am 13. Februar in der Mercedes-Benz Arena am Ostbahnhof. In einer restlos ausverkauften Halle sahen 12 648 begeisterte Zuschauer spannende Wettkämpfe, drei Jahresweltbestleistungen, drei deutsche Siege und ein tolles Comeback von Diskus-Olympiasieger Robert Harting. Dazu jede Menge Laser- und Lichteffekte, Pyrotechnik wummernde Beats und ein 30-minütiger Auftritt der Band »Glasperlenspiel«. Leichtathletik-Fan was willst du mehr!?

Michael Preetz

„Wir setzen alles daran, in der ersten Bundesliga zu bleiben!“

Michael Preetz, Manager von Hertha BSC

INTERVIEW Andreas Düllick & Christoph Mews / Fotos: Andreas Düllick(strassenfeger 4/5/2010)

“Hertha”-Manager Michael Preetz im strassenfeger-Interview ©Andreas Düllick

Michael Preetz, 42, ist mit 84 Treffern bester Hertha-Torjäger aller Zeiten. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 2003 wechselte er ins Management von Hertha BSC. Im Sommer des vergangenen Jahres übernahm er die Geschäfte seines Vorgängers Dieter Hoeneß. Christoph Mews und Andreas Düllick sprachen mit ihm über die misslungene Hinrunde, den Abstiegskampf, verlorene Talente und soziales Engagement.

Arthur Abraham – Paul Smith

»Tag der Abrechnung«
Arthur Abraham verteidigt WM-Titel mit Verve
BERICHT & FOTOS: Andreas Düllick
5/2015

Noch ein Volltreffer von Arthur Abraham ©Andreas Düllick

Nein, ein Gentlemenboxer à la Maske ist er nicht. Er ist auch kein Schlumpf a la »Vater Abraham«. Der Boxer Arthur Abraham ist ein harter Hund und ein exzellenter Boxer. Wenn er denn will. Doch manchmal will er nicht so recht im Training. Das ärgert seinen Meistertrainer Uli Wegener maßlos. Der weiß, dass es dann im Kampf oft die Quittung gibt. Doch diesmal war alles anders. Arthur wollte, und Uli Wegener freute sich. Schließlich sollte es erneut gegen den Engländer Paul Smith gehen, den Abraham im August vorigen Jahres in Kiel schon einmal besiegt hatte. Allerdings waren damals mit dem Urteil weder Smith noch dessen Team einverstanden. Man witterte Betrug und äußerte das auch lautstark. Grund genug für Arthur Abraham zu sagen: »Wenn Paul will, machen wir ein Rematch, kein Problem.«

Highway to Swell

“Highway to Swell” & nothing more!

Wenn ich zum Wellenreiten nach Portugal fahre, gibt es einen Ort, der mir extrem ans Herz gewachsen ist: Baleal. Zum einen sind es die perfekten Wellen dort rund um Peniche und eben Baleal. Zum anderen ist es ein Ort, an dem man seinen geschundenen Körper nach etlichen Stunden Paddeln im kalten Wasser ganz vortrefflich die nötige Ruhe bieten kann. Die Rede ist vom “Highway to Swell”, einem Surfhostel der etwas anderen Art. Kurz gesagt: Klein, fein, perfekt. Simone und Alex haben dieses typisch portugiesische Bauerngehöft vor ein paar Jahren von Joao und Celestine übernommen. Sie haben daraus in liebevoller Handarbeit ein echtes Kleinod, ein Paradies gemacht.

Alex baut sich ein Surfboard ©Andreas Düllick

Obdachlosen-Fussball

Das Team »Ocker-Beige Berlin« von GANGWAY e.V. und der »European Homeless Cup« in Berlin

Die Streetworker Stefanie Seewald und Andreas Abel vom GANGWAY e.V. Team an Brennpunkten sind die Macher vor und hinter den Kulissen

INTERVIEW & FOTOS: Andreas Düllick

(strassenfeger 12/2015)

Die besten wohnungslosen Streetkicker Europas treffen sich am 26. Juni 2015 zum European Homeless Cup auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Mit dabei ist auch das Team »Ocker-Beige Berlin« von GANGWAY e.V. Team an Brennpunkten. Andreas Düllick traf sich mit den Streetworkern Stefanie Seewald und Andreas Abel sowie den Spielern des Teams zum Interview bzw. Training.

Andreas Düllick: Der »European Homeless Cup« findet in diesem Jahr in Berlin statt – wie kam es dazu?

Stefanie Seewald: Wir haben seit Jahren guten Kontakt zum »Anstoß! – Bundesvereinigung für Soziale Integration durch Sport e.V. Wir haben nachgefragt, ob wir nicht gemeinsam in Berlin eine Veranstaltung machen könnten. So kam es das wir hier in Berlin den »European Homeless Cup«, ausrichten.

Füchse Berlin – Balingen

Harte Wochen für die „Füchse“

Pflichtsieg gegen Balingen-Weilstetten, Aus im EHF-Pokal

Bericht: Andreas Düllick

Das Aufatmen der Fans „Füchse Berlin“ war fast spürbar: Gerade hatten ihre Handballer in der mit 9000 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle das wichtige Spiel gegen den Abstiegskandidaten HBW Balingen-Weilstetten mit 31:26 relativ deutlich gewonnen. Verdienter Lohn war der Sprung auf Tabellenplatz 6 der Handball-Bundesliga, punktgleich mit dem HSV. Doch so klar und deutlich war dieser Sieg denn doch nicht. Zwar begannen die „Füchse“ überaus konzentriert und dynamisch. Fabian Wiede übernahm sofort Verantwortung und zeigte mit seinem schönen Rückraumtreffer zum 1:0, dass die Berliner es eine Woche nach dem dummen Aus in der Vorrundes des EHF-Pokals gegen Chambéry Savoie HB viel besser machen wollten.

Hertha BSC – Nürnberg (DFB-Pokal)

Diese „Hertha“ macht Spaß und Angst!

Die Ostkurve feiert ihre “Hertha”

32 Punkte, Tabellendritter – die Champions League lacht

Bericht: Andreas Düllick

Diese „Hertha“ macht mir gerade richtig Spaß, aber auch ein wenig Angst! Zehn Siege, 32 Punkte, 26 Tore, nur 18 Gegentore. Das bringt Hertha BSC auf den dritten Tabellenplatz der 1. Fußball-Bundesliga, was gleichbedeutend ist mit der Qualifikation für die Champions League! Ja, ich weiß, das ist eine Momentaufnahme, abgerechnet wird am Schluss. Im Fußball ist viel möglich, auch das Abrutschen in den Tabellenkeller… Doch was sich in den vergangenen Monaten beim blau-weißen Hauptstadtklub an Positiven getan hat, das verblüfft doch wirklich sehr. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist ganz sicher das Trainerteam um Chefcoach Pál Dárdai. Sie haben aus einem verunsicherten Haufen, der verzweifelt gegen den erneuten Abstieg kämpfte, ein eingeschworenes, mutiges und fußballerisch sehr ansprechendes Team gemacht. Zugute kam Dárdai dabei ganz sicher, dass die Neuverpflichtungen des oft glücklosen Managers Michael Preetz so richtig eingeschlagen haben. Vedad Ibišević macht vorn die Tore zusammen mit seinem wieder erstarktem Sturmpartner Salomon Kalou. Vladimír Darida dreht im Hertha-Mittelfeld ganz prächtig auf, ist mit einer durchschnittlichen Laufleistung pro Spiel von fast 13 Kilometern (Absoluter Liga-Bestwert!) das Herz und der Motor der Mannschaft. Mitchel Weiser ist auf der rechten Außenbahn kaum zu bremsen. Und Niklas Stark zeigte in der Not – als nacheinander die etatmäßigen Außenverteidiger Peter Pekarík und Sebastian Langkamp verletzungsbedingt ausfielen, sofort mit ganz starken Leistungen, was für ein großes Talent sich die Berliner da an Land gezogen haben.

Beim Auslaufen nach dem überzeugenden Pokalsieg auswärts beim 1. FC Nürnberg, der übrigens nicht den Hauch einer Chance hatte (!), sprach ich mit Trainer Pál Dárdai, dem „Hertha“-Kapitän Fabian Lustenberger und den Stürmern Vedad Ibišević und Salomon Kalou.

Wellenreiten Baleal

Baleal – das europäische Surfmekka

TEXT & FOTOS: Andreas Düllick

Blick über den Surfspot Lagide auf die Halbinsel Baleal ©Andreas Düllick

Baleal ist ein keiner Ort direkt neben Portugals größter Fischereistadt Peniche rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lissabon.  Der Ort ist in der Surferszene mittlerweile bestens bekannt. Das hat einerseits damit zu tun, dass es hier die besten surfbaren Wellen Portugals, vielleicht auch ganz Europas (?) ,und zahlreiche Surfcamps gibt, in denen sich Fans dieser extrem coolen Sportart ausbilden lassen können. Andererseits findet hier seit einigen Jahren im Oktober ein Wettbewerb der World Surf League (WSL) statt. Allerdings ist hier die Stadt Peniche der Namenspatron, sodass der Titel des Contests lautet “Rip Curl Pro Peniche” bzw. neuerdings…

Füchse Berlin

Füchse verabschieden sich

Mit Sieg gegen Eisenach in die Winterpause

 

BERICHT & FOTOS: ANDREAS DÜLLICK

Trotz einer starken Aufholjagd des ThSV Eisenach in der zweiten Halbzeit siegten die Füchse Berlin am Sonntagnachmittag klar mit 30:24 (20:10). Zur Halbzeit bereits mit 10 Toren zurückliegend schien das Spiel entschieden, doch der ThSV gab nicht auf und verkürzte zwischenzeitlich beim Stand von 25:21 auf vier Tore. Ein starker Petr Stochl im Tor und Petar Nenadic mit elf Treffern sicherten den Berlinern aber vor 9.000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle den Sieg.