Arbeitstreffen MOMO – The Voice of disconnected Youth

Bundeskonferenz der Straßenkinder wurde vorbereitet

Bericht & Fotos: Andreas Düllick

Mehr als 20 Mitglieder der Jugendinitiative MOMO – The Voice of disconnected Youth trafen sich am Wochenende vom 1. bis zum 3. Dezember im Justus Delbrück Haus, Akademie für Mitbestimmung, Bahnhof Jamlitz.

Mit dabei waren: Laura, Flo, Chris, Dave, Halkut, Christian (alle Jamlitz), Nicki, Nele, Psy, Linus, Habib, Chiara, Max (alle Berlin) Hanna, Trietze, Ronja, Fetti, Lenny, Kolja (alle Hamburg) Greeny, Jazzman, (alle Essen), Sabrina mit Ela, Mina und Gabrielle (alle Köln), die Leiter der MOMO-Büros aus Hamburg und Berlin, Verena und André, der Geschäftsführer von KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International e.V., Jörg Richert sowie der KARUNA-Sozialgenossenschaftler Andreas Düllick.

Gäste aus Afrika bei KARUNA & MOMO

Lieber Besuch aus Guinea bei KARUNA & MOMO

Herzlicher Empfang für Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises

Arbeitstreffen bei KARUNA in der Hausotterstraße in lockerer und liebevoller Atmosphäre ©Andreas Düllick 2017

Binta Ann und Adrien Tossa Montcho aus Guinea, Träger des Deutsch- Französischen Menschenrechtspreises 2017, waren am 30. Oktober 2017 auf Einladung des Auswärtigen Amts zu einem Gedankenaustausch beim KARUNA e.V., der KARUNA Sozialgenossenschaft und bei MOMO – The Voice of disconnected Youth. Organisiert wurde der Besuch in Berlin vom Goethe-Institut.  Sophie Eliot vom Besucherprogramm des Goethe-Instituts  übernahm dankenswerter Weise die Übersetzungen aus dem und ins Französische.

Babette Brühl “Der liebende Blick”

„Perspektiven anbieten durch Berühren“

Ein Grußwort zur Ausstellung “Der liebende Blick” von Babette Brühl

von Andreas Düllick

Die Münchner Malerin Babette Brühl beim Flashmob mit Bildern aus ihrer Straßenkinder-Serie “Der liebende Blick” auf dem Berliner Alexanderplatz ©Andreas Düllick

„Mich faszinieren diese eigenwilligen Persönlichkeiten, ihre Verschiedenheit, ihr ausgeprägter Charakter. Deswegen fing ich an, sie zu zeichnen und zu malen und suchte ihren Blickkontakt, um einzutauchen in das, was wir Seele nennen und was uns vielleicht mit allem verbindet und uns zugleich einzigartig macht.” Babette Brühl

Vernissage von Straßenkinder-Bildern von Babette Brühl im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ©Andreas Düllick

„Kunst ist Waffe!“ Unter dieser Maxime nahm Wolf (Arzt, Schriftsteller und Kommunist) Stellung zu den brennenden Problemen seiner Zeit. Diese Maxime wird heute leider viel zu selten angewandt. Die Malerin Babette Brühl tut es nun, schlägt dabei aber mit ihrem Konzept „Der Liebende Blick“ eine sehr feine Klinge. Denn Kunst kann, wenn sie denn nicht nur einfach so agitatorisch daherkommt, sondern in einem schönen Gewande, will sagen anspruchsvoll und gelungen umgesetzt wird, viel, ja sehr viel bewegen. Menschen lassen sich gern in ihrem Innersten anrühren, berühren. Babette Brühl hat das zärtliche Gefühl, das schon Hermann van Veen in einem seiner wohl anrührendsten Lied besungen hat. Sie hat ein zärtliches Gefühl für diese Kinder, Straßenkinder, die uns oft schon so erwachsen scheinen, aber meist noch Kinder sind und seien wollen, weil sie um ihre Kindheit betrogen worden.